Ein Leben in Farbe
Die Bilderwelt von Christoph Lisibach — Natur, Glaube und Heimat, in gesättigter Farbe mit dem Finger gemalt.
Zürich, Schweiz
Ein Mann, der malt, was ihn hält: die Natur, den Glauben, die Menschen, die Heimat.
Alles mit dem Finger auf den Bildschirm gesetzt — Strich um Strich, ohne Rücknahme.
„Ein Leben in Farbe" — die Welten eines Malers: die Natur, der Mensch, der Glaube, die Heimat.
Die Natur, wie sie atmet.
Was er am meisten liebt: das Lebendige. Tiere in voller Wucht und Zärtlichkeit, in Farbe entfesselt.

Ruhend und doch bis in die Fasern gespannt liegt der Wolf, seine bernsteinfarbenen Augen fest auf den Betrachter gerichtet. Das dichte Fell in Braun und Rot glüht von innerer Wärme. Wachsamkeit, die jederzeit zum Sprung werden kann.

Mit gespreiztem Gefieder steht der Steinadler vor lodernd rotem Grund, seine weissen und dunkelbraunen Formen grafisch und dynamisch gegeneinandergesetzt. Der Wille zur Höhe, die Freiheit, die sich gegen die Schwere stemmt — das Erdgebundene bleibt zurück.

















Haltung ist alles.
Helden, Krieger, ein Selbstbildnis. Der Wille, aufrecht zu bleiben — und die Integrität, die sich nicht beugt.

Der Athlet holt zum Wurf aus, der Speer eine leuchtende Diagonale quer durchs Bild, warme Lichter setzen sich vom dunklen Grund ab und lassen die Muskelspannung spürbar werden. Ein Augenblick höchster Konzentration, bevor die Bewegung sich löst.

Mit wildem weissem Haar und Bart reckt der greise Kämpfer die Faust, Zorn und ungebrochene Kraft in goldenen Armreifen und blauen Gewändern. Das Alter hat den Trotz nicht gebrochen — ein letztes Aufbegehren, ehe der Weg ins Dunkle führt.







Den grossen Fragen nie ausgewichen.
Götter, Heilige, das Heilige über allen Traditionen. Ein Leben lang hat er mit den grossen Fragen gerungen.

In wilden, energiegeladenen Strichen windet sich ein goldener Drache vor tiefem Blau, das rote Glückszeichen 福 wie ein pochendes Herz mitten im Bild. Fernöstliche Symbolik trifft auf rohe, ungebändigte Kraft — ein Wesen aus reinem Antrieb, halb Segen, halb Bedrohung.

Der elefantenköpfige Gott mit erhobenen Händen, begleitet von seiner treuen Maus, leuchtet in sattem Violett, Blau und Gold. Mit ihm öffnet sich das Übernatürliche — der Herr der Schwellen, den der Mensch erschafft, um Hindernisse und Sterblichkeit zu bestehen.



Was wir verlieren, tragen wir weiter.
Der Schädel als altes Sinnbild — seine stille Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit und mit dem Verlust zu früh gegangener Menschen.

Im Halbprofil zeigt sich der Schädel in Petrol, Silber und geschmolzenem Orange auf leuchtendem Rot, die Oberfläche reich an Texturen. Vergänglichkeit erscheint hier nicht als Verfall, sondern als Verwandlung — der Tod als letzte Metamorphose des Lebendigen.

Zwei Landschaften, ein Zuhause.
Solothurn und Bürchen, seine zwei Pole. Die Türme, die Kuppeln, die Hütten über dem Tal — Orte, an die man heimkommt.

Die grün schimmernden Kuppeln der barocken St.-Ursen-Kathedrale scheinen vor einem kosmischen Himmel aus Gold und Grau beinahe zu schweben. Das irdische Wahrzeichen Solothurns hebt sich ins beinahe Transzendente – am Ende des Weges wird die Heimat selbst zur Verheissung.





Christoph Lisibach ist in Solothurn geboren und den Türmen und grünen Kuppeln seiner Stadt ein Leben lang treu geblieben – ein Heimwehsolothurner, wo immer er auch wohnt. Von Beruf ist er Zeichnungs- und Klassenlehrer, und er lebt diesen Beruf als Berufung: mit einer Geduld und Hingabe an seine Schülerinnen und Schüler, die weit über den Unterricht hinausreicht.
Zwei Landschaften tragen ihn. Die Altstadt von Solothurn mit der St.-Ursen-Kathedrale und das Bergdorf Bürchen im Wallis kehren in seinen Bildern wieder, in der Dämmerung und im ersten Licht – Orte, an die man heimkommt.
Er malt vollständig mit dem Finger, auf dem iPad, in der App „Sketches“: Strich um Strich, ohne Rücknahme, ohne Undo. Jede Berührung bleibt. Was ihn bewegt, findet den Weg in die Farbe – die Wucht und Zärtlichkeit der Natur, die er liebt; die Gestalten des Glaubens, christlich und weit darüber hinaus, denn den grossen Fragen ist er nie ausgewichen; und immer wieder das Memento mori, die stille Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit und mit dem Verlust von Menschen, die zu früh gegangen sind.
Die Liebe zum Holz und zu Türen, zu Schwellen und dem, was sie öffnen, hat er von seinem Vater – eine Linie, die durch die Generationen läuft. Was ihn ausmacht, ist eine Integrität, die sich nicht beugt, die Aufopferung für seine Familie und für die Liebe seines Lebens – und, ganz nebenbei, eine unerschütterliche Treue zu Queen. Ausstellen, sagt er, könne er sich für später vorstellen. Diese Sammlung nimmt ihn beim Wort.
Die Solothurner Zeitung würdigte sein Schaffen unter dem Titel „Durch Fingermalerei entstehen Werke auf dem Bildschirm“. Solothurner Zeitung ›
Ausgewählte Arbeiten sind als signierte, limitierte Fine-Art-Prints in Museumsqualität sowie als Unikat erhältlich. Auch persönliche Auftragsarbeiten sind auf Anfrage möglich. Preise und Verfügbarkeit auf Anfrage — jede Anfrage wird persönlich beantwortet.
Limitiert, signiert, auf Archivpapier — das Werk in gestochener Auflösung.
Einzelstücke und Originale ausgewählter Motive — auf Anfrage.
Ein Tier, ein Ort, ein Porträt — als persönliche Arbeit gemalt.
Diese Sammlung ist keine Ausstellung. Sie ist ein Dank.
An einen Mann, der Kindern das Sehen beibringt; der die Berge von Bürchen und die Türme von Solothurn in sich trägt; der vor den grossen Fragen nie ausgewichen ist und den Verlust zu vieler Menschen mit einer Würde getragen hat, die sich nicht beugt.
Manche Dinge sagt man nicht laut. Man baut sie – in seinen eigenen Farben.
— sein SohnOriginal, Print oder Auftrag — jede Anfrage wird persönlich beantwortet.